Perlen und Perlenschmuck: zeitlos schön und hochwertig

Schmuck, der mit echten Perlen besetzt ist, ist immer zeitlos schön und hochwertig. Dabei können Perlen ganz unterschiedlich aussehen, sowohl was die Farbe als auch was die Form betrifft. Perlen sind Edelsteine aus dem Wasser. Sie wurden die Tränen der Götter genannt. Seit Menschengedenken ranken sich Sagen und Mythen um die Perle. In nahezu jeder alten Hochkultur hatten Perlen eine besondere Bedeutung und man schrieb ihnen magische Kräfte zu. Perlen waren immer sehr selten und entsprechend kostbar. Erst seit dem 19. Jahrhundert ist es gelungen, Perlen in nennenswertem Umfang zu züchten. Die Perlenzucht ist bis heute ein risikobehaftetes Geschäft geblieben. Stürme und Unbilden der Natur vernichten immer wieder ganze Perlenbänke. Besonders wertvolle Perlen, wie beispielsweise die La Peregrina, die Maria Tudor trug, oder die La Regente, die Napoleon I. seiner Frau zur Geburt des gemeinsamen Sohnes schenkte, sind weltberühmt.

Die Edelsteine aus dem Wasser stehen jedem Typ Frau gut

Perlen sind wie Edelsteine immer Unikate, auch wenn sie aus einer Perlenzucht stammen. Die Edelsteine aus dem Wasser stehen nahezu jeder Frau gut zu Gesicht. Nachweislich hatten Perlen schon in der Steinzeit eine kulturelle Bedeutung, denn man fand welche in den Gräbern hochrangiger Persönlichkeiten. Perlen symbolisierten im Altertum die Jungfräulichkeit. In vielen Kulturen galt die Perle als Symbol für Weisheit, Würde und Reichtum. Perlen wachsen in perlenbildenden Muscheln heran. Es gibt Süßwasser- und Meerwasserperlen. So unterschiedlich Perlen sind, zu so unterschiedlichen Schmuckstücken werden sie verarbeitet. Es gibt wunderschönen alten Perlenschmuck, aber auch sehr aparten modernen.

Die beliebtesten Perlen für neuen Perlenschmuck sind beispielsweise Akoya-Perlen, die in asiatischen Ländern wie China und Vietnam, aber auch in der Südsee gezüchtet werden. Akoya-Perlen sind weiß bis cremefarben und haben Durchmesser zwischen zwei und sechs Millimetern. Ebenfalls sehr gefragt sind Südsee- und Tahiti-Perlen. Die Südsee-Perlen sind weiß, silber- oder auch goldfarben. Sie wachsen recht langsam und erreichen Durchmesser bis zu 20 Millimetern. Die Tahiti-Perlen werden vor allem für ihre starke Farbigkeit geliebt. Es gibt sie mit blauer, grüner, schwarzer oder purpurfarbener Grundfarbe. Sie können Durchmesser bis zu 16 Millimetern erreichen.

Perlen und Perlenschmuck: zeitlos schön und hochwertig

Perlen sind seit jeher ein Sinnbild für die Geliebte

Perlen sind seit jeher ein Sinnbild für die Geliebte. Daher rührt auch ihr antiker Name Margarita, der die Perle wie auch die Geliebte bezeichnete. In der Goldschmiedekunst werden Perlen zu ganz unterschiedlichen Schmuckstücken verarbeitet. Große Perlen sind wunderbare Solitäre an Ringen, Ohrringen oder Anhängern. Doch auch Schmuck aus zahlreichen kleinen Perlen hat seinen ganz eigenen Reiz. Dafür wunderbar geeignet sind beispielsweise die Keshi-Perlen, übersetzt die „Mohnsamenperlen“. Sie wachsen als Nebenprodukt in den großen Akoya-Perlen heran. Eine aus gleichgroßen Perlen aufgereihte Perlenkette ist längst ein Klassiker unter den Schmuckstücken, der zum kleinen Schwarzen ebenso passt wie zu einem eleganten Hosenanzug. Perlen werden nach mehreren Kriterien beurteilt. Eines davon ist die Form, die rund, aber auch birnenförmig, tropfenförmig oder oval sein kann. Die Größe spielt natürlich auch eine entscheidende Rolle für den Wert einer Perle, ebenso wie Farbe, Stärke des Perlmutts und Oberflächenqualität. Ein einzigartiges Perlenmerkmal ist der Lüster, der den ganz eigenen irisierenden Perlglanz und die Reflexion des Lichtes beschreibt.

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