Was Sie alles über Art Déco wissen müssen

Denken Sie an Art Déco, kommen Ihnen mit Sicherheit etliche Muster in den Sinn. Der Stil ist für seine dekorativen und außergewöhnlichen Muster bekannt, doch ihn zeichnet noch sehr viel mehr aus. Zunächst befassen wir uns aber mit der Geschichte hinter dem Trendstil, damit Sie wissen, woher er stammt und weshalb Art Déco heute so aussieht, wie er aussieht.

Die Geschichte von Art Déco

Art Déco geht nicht so weit zurück, wie Sie vielleicht glauben. Seine Entstehung fand zwischen 1918 und 1940 statt. Die Zeit zwischen dem Zweiten Weltkrieg war von vielen Extremen geprägt, was Sie auch beim Stil erkennen. Als eigentliche Begründer des Stiles gelten Koloman Moser sowie Josef Hoffmann. Die beiden gründeten im Jahr 1903 die Wiener Werkstätte.

Dort fertigten Sie Möbelstücke an, welche sie selbst entwarfen. Sie bestachen durch eine klare sowie schlichte Form. Das Design unterschied sich stark von anderen Möbelstücken, sodass ein neuer Stil geboren war: der Art Déco. Zuvor war vor allem der Jugendstil im Fokus, doch nach und nach löste Art Déco dieses Design ab. Einer der Sinnbilder des Art Déco ist der große Gatsby aus dem gleichnamigen Buch von F. Scott Fitzgerald.

Was Sie alles über Art Déco wissen müssen

Wie erkennen Sie den Stil?

Da es heute viele unterschiedliche Designs gibt, könnten Sie Art Déco leicht mit einem anderen Vertreter verwechseln. Wir zeigen Ihnen, wodurch sich der Stil auszeichnet. In erster Linie setzt Art Déco auf klare geometrische Formen sowie scharfe Brüche. Vor allem Winkel, Bögen, Stufen und gezackte Linien sind typische Elemente, die Sie bei Art Déco antreffen werden. Aber auch in Hinblick auf die Texturen, Farben und Materialien hat sich einiges getan. Art Déco beschritt neue Wege und versuchte sich an ungewöhnlichen Kombinationen. Typisch sind glänzende sowie schillernde Oberflächen, darunter polierter Marmor sowie lackiertes Holz. Aber auch Messing und Kristallglas werden Sie entdecken, besonders bei den bekannten Art-Déco-Spiegeln. Farblich setzen die Designs auf klare Töne, welche die Wirkung der Oberflächen und Strukturen nicht überlagern. Im Grunde zeichnet sich Art Déco durch den Spaß am Kombinieren aus. Viele Hersteller verbinden anspruchsvolle Lackiertechniken Japans mit edlen Materialien sowie neuen Werkstoffen, wie Bakelit.

So kombinieren Sie Art Deco richtig:

Ihnen stehen alle Türen offen, um Ihr ganzes Heim im Stil von Art Déco einrichten. Schnell kann es aber passieren, dass alles zu überladen wirkt. Besonders durch die unterschiedlichen Texturen, Farben und Formen. Um einen Ausgleich zu schaffen, sollten Sie Art Déco mit einem schlichten und minimalistischen Stil verbinden. Vor allem der Scandi-Stil eignet sich hervorragend, denn jener zeichnet sich durch klare Linien und viele Naturmaterialien aus. Insofern können Sie bunte Farben mit sanften Naturtönen verbinden, wie Pastellfarben, Creme, Braun oder Weiß. Außerdem sollten Sie Art Déco in den Fokus rücken. Entscheiden Sie sich lieber für wenige Stücke, die aber Eindruck machen, statt Ihre vier Wände mit lauter Kleinigkeiten vollzustellen. Dadurch schaffen Sie sofort einen Blickfang und der Art Déco kann bestens wirken. Gewiss können Sie auch in die Vollen gehen und Art Déco mit glitzernden, glamourösen und spektakulären Möbeln verbinden. Seien Sie aber vorsichtig, dass Sie es nicht übertreiben.

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